Stolperstein-Initiative Stuttgart-Ost

ERINNERUNG - GEDENKEN - ZUKUNFT

Erinnern als Zukunftsaufgabe -  ehrenamtliche Laienforschung - stadtteilbezogene Gedenkarbeit

Film zum 20-Jahre-Jubiläum

Die Stuttgarter Stolperstein-Initiativen wurden am 29.1.2019 von der Bürgerstiftung Stuttgart

mit dem Stuttgarter Bürgerpreis in der Kategorie Nachhaltigkeit  ausgezeichnet.


NEU: Stolpersteinbriefmarken

Zielsetzung der Stolperstein Initiativen 

Ausgehend von der ersten Stolperstein-Initiative in Baden-Württemberg, der Stolperstein-Initiative Stuttgart-Ost, initiieren in Stuttgart mittlerweile 14 Stolperstein-Initiativen nachhaltiges Erinnern als Zukunftsaufgabe. 
Ziel ist es, dass Menschen in Stuttgart mehr von der Geschichte der Stadt erfahren und dass den Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus aus Stuttgart deportiert und ermordet wurden, durch Erforschung ihres Namens und ihrer Geschichte und durch die Verlegung persönlicher Gedenksteine als Kleindenkmale im öffentlichen Raum wieder ein Teil der Würde, die ihnen genommen wurde, zurückgegeben wird.

Wichtigstes Ziel des Erinnern für die Zukunft ist es, jungen Menschen zu ermöglichen, aus der Geschichte für die Zukunft zu lernen und zu erfahren, dass eine Stadtgesellschaft durch die ehrenamtliche Erinnerungskultur  und mit Unterstützung der Stadt ein gemeinsames historisches Gedächtnis aufbauen kann, das jederzeit jedermann und jederfrau zugänglich ist.

 
Die Stuttgarter Stolperstein-Initiativen wurden 2018/19 mit dem
Stuttgarter Bürgerpreis in der Kategorie Nachhaltigkeit von der Bürgerstiftung Stuttgart ausgezeichnet und 2019 für den Deutschen Ehrenamtspreis nominiert.



Unsere 10 "Lernen-aus-der-Geschichte"-Angebote

Stolperstein-Führungen

Auf den Spuren der Menschen in S-Ost, die 1933-1945 aus  politischen, rassistischen, religiösen oder anderen Gründen nicht in das Weltbild der Nazis passten, verfolgt, vertrieben, inhaftiert oder ermordet wurden.

Führung zum "Stuttgarter Kabelattentat"

Auf den Spuren der Widerstandsaktion junger Stuttgarter im Stuttgarter Osten gegen Hitlers Wahlkampfrede am 15.2.1933 – bebilderte Führung mit Audio- und Video-Beiträgen von Zeitzeugen. 

Erinnerungsgang "Auf den Spuren des Jugendwiderstandes in der NS-Zeit in Stuttgart-Ost"

Die Stadtteilerkundung lenkt die Aufmerksamkeit auf Menschen, die in der NS-Zeit Widerstand geleistet haben, wie Hermann Seitz, Theodor Decker, Karl Klett, Elisabeth Schikora, Hans Gasparitsch, Karl Pfizenmaier u.a.

Erinnerungsgang "Auf den Spuren der NS- Zwangsarbeit  in Stuttgart-Ost"

 
Die Führung zu Orten der Zwangsarbeit in Stuttgart-Ost zeigt exemplarisch das System der Zwangsarbeit in der NS-Zeit. Ein Schwerpunkt liegt auf Schulen als Orte der Zwangsarbeit und den Biografien von Zwangsarbeitenden.

Vortrag "Weit mehr als zehn Jahres seines Lebens "

Erinnerungen an den Stuttgarter Widerstandskämpfer und späteren Geschäftsführer der NaturFreunde Württemberg, Karl Pfizenmaier (ppt-Vortrag mit O-Ton). 

Vortrag "Lilo Herrmann -  Studentin im Widerstand gegen den Nationalsozialismus"

Powerpoint-Vortrag zur Biographie der Stuttgarter Studentin und Mutter Lilo Herrmann, die in Berlin Plötzensee ermordet wurde. Ihre Ziele, Beweggründe und ihr Umfeld werden ebenso deutlich, wie der Blick auch auf die Täter und das heutige Gedenken.

Vortrag „Mehr als 80 Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz“


„Todesfabrik“ Auschwitz symbolisiert die unvorstellbare, barbarische Grausamkeit des NS-Staats. Der geplante und systematisch umgesetzte Völkermord an Juden, Sinti und Roma lässt sich mit nichts vergleichen. Wie gehen die „Nachgeborenen“ mit der Mahnung der Überlebenden „Nie wieder!“ um?

Vortrag "Stolpersteine – Lernen aus der Geschichte"


Wie arbeitet eine Stolperstein-Initiative?  Ehrenamtliches Engagement im Rahmen des Lebenswerks von Gunter Demnig - Möglichkeiten des Lernens aus der Geschichte mit jungen Menschen.

Recherche-Projekte mit Schulklassen und Jugendgruppen


auf Anfrage auch mit Einführung in ein die Archiverecherche.
Schülerforschung an der Schulgeschichte, an ehemaligen SchülerInnen, an der Stadtteilgeschichte.

Einführung in das „#everynamecounts-Projekt“ 

Einführung in die Crowdsourcing-Initiative der Arolsen Archives, die das Ziel hat, den Verfolgten des NS ein digitales Denkmal zu setzen und ihre Namen für künftige Generationen zu bewahren, indem Freiwillige helfen, historische Dokumente zu digitalisieren.